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TEPLAST Produktkatalog

Konstruieren mit technischen Kunststoffen Allgemeine Hinweise Die Allgemeintoleranzen für Längen- und Winkelmaße sowie für Form und Lage nach DIN ISO 2768-1 können nur beibehalten werden, wenn die Teile ohne Unterbrechung in Normalklima, d.h. bei 23° C und 50% relativer Luftfeuchtigkeit, gelagert werden. Bei erhöhter Einsatztemperatur müssen zusätz- lich die Wärmedehnung und (bei Polyamid in hoher Feuchtigkeitsumgebung) die Maßveränderung durch Feuchtigkeitsaufnahme berücksichtigt werden. Geometrische Form Durch die geometrischen Verhältnisse eines Werkstücks kann es zu Maß- und Formveränderungen nach der Bearbeitung kommen. In solchen Fällen müssen entweder die geometrischen Formen ge- ändert oder die empfohlenen Toleranzen bei Werkstücken mit extremen geometrischen Form- und Wandstärkenverhältnissen wie z.B. stark einseitiger Spanabnahme, extrem dünnen Wandstärken oder starken Wandstärkenunterschieden, entsprechend angepasst werden. Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Messtechnik Enge Toleranzen sind bei Kunststoffwerkstücken, insbesondere bei dünnwandigen Teilen, nur schwer messbar. Der über das Messwerkzeug auf das Werkstück ausgeübte Druck kann zu Ver- formungen des Kunststoffteils führen, oder durch den niedrigen Reibwert von Kunststoffen kann das Anzugsmoment von Messschrauben verfälscht werden. Dies führt zwangsläufig zu falschen Messwerten. Maß- und Volumenänderung bei Temperatureinfluss Allgemein gilt: die Längenänderung durch Temperatureinfluss beträgt ca. 0,1% pro 10K Tempera- turänderung. Zusätzlich ist bei Polyamiden eine Volumenänderung durch Feuchtigkeitsaufnahme von ca. 0,15 – 0,20 % je 1 % aufgenommenen Wassers zu berücksichtigen. Unter Beachtung der werkstoffspezifischen Längenausdehnungskoeffizienten können die zu erwar- tenden Längenausdehnungen und Volumenänderungen bei Temperaturschwankungen näherungs- weise rechnerisch ermittelt werden. Berechnung längenausdehnung Δl = l * α* (υ2 - υ1 ) [mm] [zu erwartende längenausdehnung in mm] mit l = Ausgangslänge in mm α = werkstoffspezifischer längenausdehnungskoeffizient υ1 = Einbautemperatur in °C (Normtemperatur = 20° C) υ2 = Betriebstemperatur in °C

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